20 Januar 2013 - 20:30

Die nationale Menschenrechtsorganisation im Jemen hat vom Tod von 100 Jemeniten in saudi-arabischen Gefängnissen durch Folter berichtet.

Die nationale Menschenrechtsorganisation im Jemen hat vom Tod von 100 Jemeniten in saudi-arabischen Gefängnissen durch Folter berichtet.

 

Einem Bericht von al-Alam am heutigen Montag zufolge berichtete die jemenitsiche Menschenrechtsorganisation von etwa 3000 Gefangenen dieses Landes in saudi-arabischen Gefängnissen und gab bekannt, dass sich die Leichen von mehr als 100 Jemeniten im Krankenhaus der süd-saudischen Stadt al-Hawiya befänden. Diese Jemeniten seien aufgrund von Foltermaßnahmen in saudischen Gefängnissen gestorben.

Die jemenitsiche Menschenrechtsorganisation erklärte, dass der saudi-arabische Sicherheitsdienst die Jemeniten unter dem Vorwand der Kontrolle verhafte und in Gefängnisse wie das Najran-Gefängnis und weitere in der Grenzregion bringe.

"Diese Personen, von denen die meisten unter 15 Jahre als sind, haben sich in Saudi-Arabien aufgehaten, um Arbeit zu finden, und keinerlei Verbrechen begangen", hieß es von dieser Menschenrechtsinstitution weiter und, dass die Akten dieser Inhaftierten nicht zur juristischen Bearbeitung an ein Gericht weitergeleitet werden.